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Montag, 27. Oktober 2014

Gesellschaftsfanatiker

Hallo, meine lieben Krümelmonster,
 
inspiriert durch einen anderen Blogeintrag, erzähle ich Euch beiden mal etwas persönliches. Vermute mal, dass es für Euch zwei nichts Neues ist, da ihr Kinder so viel spürt und vieles einfach hinnimmt.
 
In meiner Kindheit war ich oft draußen spielen. Wir lebten in einem kleinen Dorf, der Wald und die weiten Wiesen und Äcker ganz nah. Ideal für lange Streifzüge und genug Holz, um geheime Lager zu bauen. Niemand störte oder maßregelte uns, wir müssten nur zu den vereinbarten Uhrzeiten zu Hause sein.
 
Gut, Ärger gab es schon mal. Die Cousine eines Mädels aus unserer Truppe hatte eine Schachtel Zigaretten besorgt. Sie war schon etwas älter und wir etwas neugierig. Also haben wir uns in die riesigen Betonröhren am Sportplatz verkrochen und gepafft.
 
Wochen später, ich dachte schon gar nicht mehr an unser Experiment, kam mein Vater von der Arbeit nach Hause und ging sofort mit uns ins Gericht. Es stellte sich heraus, dass ausgerechnet diese Cousine uns verpfiffen hatte. Euer Opa hat zu der Zeit selbst geraucht, die Marke "HB" -gibt es die eigentlich noch?- und genauso wie das HB-Männchen ist er oft an die Decke gesprungen. Aber dieses Mal nicht! Wundere mich heute noch darüber. Vielleicht hatte das Glashaus, in dem er saß, einiges abgedämpft.
 
Ich war also oft draußen spielen. Aber genauso oft saß ich zu Hause. Alleine. Hab viel gelesen, hab gebastelt, gemalt, gestrickt und gehäkelt, Musik gehört und mit meinem ollen Kassettenrekorder Lieder aus dem Radio aufgenommen. Ganz in meine Welt vertieft, habe ich niemanden gebraucht. Meine Mutter musste mich immer wieder quasi aus dem Zimmer werfen. "Unternimm was mit den anderen und verkrieche dich nicht!", aber ich hatte keine Lust, denn ich hatte zu viel zu tun :-)
 
Später, mit Führerschein und noch später, mit einem eigenen Auto, wurde es nicht besser. "Beim Sockenstricken wirst du nie einen Mann kennenlernen!" hatte mir meine Schwester an den Kopf geworfen. Sie wollte unbedingt auf eine Party im Nirgendwo, weit zu fahren, und ich sollte mit, als Chauffeur und Alibi. Damals pussierte sie nämlich einen kleinen, schmächtigen Azubi-Kollegen, der sich dort mit ihr zum Tête-à-Tête treffen wollte. Und die große Schwester hatte überhaupt keinen Nerv und erlaubte sich, Nein zu sagen! Oh, war die sauer, die kleine Schwester! Ausnahmsweise bekam ich Unterstützung von unserer Mutter - sie wusste genau, was los war und konnte den kleinen Typen nicht leiden.
 
Im Beruf kam dann zwangsweise der Bruch. Das Kind, dessen mündliche Fähigkeiten begrenzt waren, wurde in den Verkaufsinnendienst geschmissen. Aber der Reihe nach.
 
Meine Passion ist das Stricken und das wollte ich so gerne auch beruflich machen. Welchen Weg ich hier einschlagen sollte, wusste ich allerdings nicht. Eins war mir klar: Nach dem Abi kommt erst eine Ausbildung und dann das Studium. Über die Informationsstellen des Arbeitsamtes fand ich die Berufe "Strickerin" und "Strickwaren Direktrice". War ich glücklich! Doch der Wind wurde mir aus meinen selbstgestrickten Segeln genommen. Zum einen gab es bei uns keinen Ausbildungsjob, zum anderen waren meine Eltern dagegen. Ihr könnt Euch vorstellen, dass besonders letzteres stark ins Gewicht fiel. Vor allem Euer Opa wollte  u n b e d i n g t, dass ich Informatik studiere. Mich verließ der Mut.
 
Ok, mit der Informatik hätte ich mich angefreundet. Es wäre zwar ein reines Mathe-Studium gewesen, aber ich hätte das hinbekommen. Die Computerwelt faszinierte mich schon immer. Aber mein Vater wollte, dass ich auch wollte. Und zum ersten Mal habe ich gegen ihn opponiert. Tja, im stillen, geheimen Inneren halt nur. In der Form, dass ich mir eine Ausbildungsstelle zur Industriekauffrau gesucht habe. Dachte, dieser Beruf ist so vielseitig, ich wusste ja nicht, was ich sonst machen sollte. Dachte, eine kaufmännische Ausbildung ist immer zu gebrauchen.
 
Gestrandet bin ich in einem kleinen, mittelständischen Unternehmen. Dort wurden jedes Jahr ein Bub und ein Mädel in Ausbildung genommen. Traditionell mussten die Jungs in die Einkaufabteilung, die Mädels in den Verkaufsinnendienst. Mit Idealismus, Zuversicht und wieder weit aufgeblähten, selbstgestrickten Segeln ging ich an meinem ersten Tag zur Arbeit - und wurde in die Telefonzentrale gesteckt. Blankes Entsetzen! Purer Horror! Ohne jetzt ins Detail zu gehen, am nächsten Tag bekam ich meine Anweisungen im Verkaufsinnendienst und nach mir musste nie wieder eine Auszubildende die ersten vier Wochen ans Telefon :-)
 
Wie das Leben so spielt, in der Vertriebsschiene bin ich geblieben. Meine Kommunikation verbesserte sich stetig, studierte statt Design schließlich Betriebswirtschaft. Ich war erfolgreich und ich merkte, dass mir auch Gesellschaft gut tun kann.
 
Dennoch ... auf einer Party mit vielen Menschen bringe ich es fertig, den ganzen Abend still an der Seite zu sitzen, die Leute zu beobachten und keinen Piep zu sagen. Menschenansammlungen überfordern mich. Oder ich erkläre es Euch so: In Menschenmengen sehe und staune ich, höre, rieche und fühle ich, die vielen Eindrücke sauge ich auf wie ein Schwamm. Mir erschlägt es schier die Sprache.
 
Gerne denke ich an meine Schlafanzug-Sonntage zurück. An solchen Tage habe ich mich regeneriert, um wieder gut gerüstet in die Welt hinauszugehen. Hab mich sortiert und aufgeräumt, hab gelesen und gestrickt, die Musik immer dabei. "Sie werden nie ein Gesellschaftsfanatiker!" hat letztens jemand zu mir gesagt. Wie Recht er hat!
 
Kommunikation ist wichtig. Miteinander zu sprechen ist lebensnotwendig. Das Schweigen aber auch.
 
Liebe Grüße!
 

Mittwoch, 24. September 2014

Der Spezialist

Hallo, mein lieber M,

meinen 100. Blogeintrag widme ich dir. Habe es tatsächlich geschafft, 100 mal einen Mini-Einblick in unser Leben zu geben. 100 mal. In zweieinhalb Jahren. Immerhin!

Du und deine Schwester, ihr erwartet absolute, genaueste Gerechtigkeit von mir. Wenn ich dem einen etwas gebe, muss ich dies dem anderen genauso schenken. Ist ja auch richtig so. Ich achte peinlichst darauf, jedem gerecht zu werden. Dabei seid ihr beide so verschieden.
Trotzdem frage ich mich, woher ihr wisst, wie man Strichlisten führt und wie teilt ihr die ein. Wo versteckt ihr euer schwarzes Buch?

Also gut, damit es keine Reklamationen gibt, hier dein Tagebucheintrag zum Schulanfang:

Du hast es mir leicht gemacht, denn ich musste keine Pinguin-Schultüte basteln. Deine Schultüte hast du nämlich in Frankenthal entdeckt. Passend zum Schulranzen ist alles dunkelblau mit einem Feuerwehrauto drauf. Innerhalb 10 Minuten hatten wir unseren Einkauf erledigt. Das habt ihr Männer einfach drauf, ihr wisst was ihr wollt - unn ferddich.
Für deine Schwester bin ich mindestens eine Stunde zwischen den Regalen rumgeturnt, hatte nacheinander drei Schulranzen ausgesucht, um dann den vierten endlich zu kaufen.
 
Dafür hatte ich wiederum Zeit, dir einen grünen Loop zu stricken. Das Garn habe ich extra nach deinen Wünschen gefärbt.
 
 
 
 
 
 

 
Gleichberechtigung. Das Garn für das Tuch deiner Schwester habe ich in ihren Lieblingsfarben gefärbt: Blau, Türkis und Lila.
 
 


 
 
 
Noch etwas ist anders. Deine Schwester kam die letzten zwei Jahre jeden Tag aus der Schule heim, erzählte haarklein, was alles passiert ist, was sie gemacht hat, was wer wann und wo erzählt hat, was morgen alles passiert, was sie morgen machen wird und was wer wann und wo am nächsten Tag macht, sagt und tut. Und ihre Lehrerin fragt mich dann, ob ich H jeden Tag einem Interview unterziehen würde! Nebenher geschrieben, bin eh soooo glücklich und froh, dass du diese Lehrperson, diese "Mama # 2", wie sie sich selbst nennt, nicht bekommen hast! Aber das ist eine andere Geschichte, die ich später mal aufschreibe.
 
Also, du kommst heim und erzählst ... nichts. Nada. Rien. Das ist auch irgendwie beunruhigend. "Wie war's heute?" - "Gut." Dabei belasse ich es und vertraue darauf, dass es so ist. Gleichzeitig stehen meine mütterlichen Sensoren auf Empfang.
 
Wieder ein Unterschied: Deine Schwester wusste seit sie sprechen konnte, dass sie mal Astronautin wird. Was sie alles erforschen will, hat sie mir auch schon bildhaft dargestellt.
Und du? Wenn Opa fragt, was du mal werden willst, kommt als Antwort: "Das weiß ich heute doch nicht!"
 
Dafür mache ich mir so meine Gedanken:
 
Koch?
Deine Liebe zum Kochen hast du als allererstes entdeckt. Bist überall dabei, wenn ich oder die anderen Spitzenköche aus Funk und Fernsehen in der Küche werkeln. Überraschst uns sonntags zum Frühstück mit einem phänomenalen Rührei aus 18 (!) Eiern und einem Schuss (ca. 1 Liter) Mineralwasser, dass du zur Lockerung des Teiges beigemengt hast. Geschmeckt hat es trotzdem, denn das Würzen beherrschst du.
 
Tischler / Schreiner / Dachdecker?
Du liebst alle Holzarbeiten, angefangen beim Holzschlagen im Wald, über das Schneiden, Schmirgeln und Schnitzen bis zum Zusammenschrauben und -kleben. Dein Papa kann das Werkzeug noch so gut verstecken - du findest es und zimmerst dir etwas schönes.
 
Bauarbeiter / Maurer / Gipser / Fliesenleger?
analog Tischler / Schreiner / Dachdecker. Vielleicht bist du hier erblich vorbelastet. Aber, ob das eine Rolle spielt? Denn Schuhe interessieren dich nicht besonders - außer sie sind grün - obwohl wir einige Schuster in der Ahnengalerie haben.
 
Modedesigner?
Schon früh wusstest du was du anziehen willst, hast dir farblich passend deine Kleidung aus dem Schrank geholt. Dort ist nicht alles grün, alle Farben sind vertreten. Die Kombination von Stil und Farbe ist jederzeit äußerst stimmig. Du legst wert auf ein gepflegtes Äußeres und nutzt liebend gern Papas Aftershaves und Parfüms. Keine Sorge, das Beweisfoto deiner ersten Bartrasur stelle ich hier nicht ein ;-D
Deine Schwester ist das krasse Gegenteil. Ihr ist es völlig schnuppe, ob die Jeans schon wieder Grasflecken vom Rumbolzen auf der Wiese haben, ob das T-Shirt ein, zwei oder ein paar mehr Löcher hat (die Schnitte waren von dir!), ob die karierte Hose zur gestreiften Bluse passt, ob die Sockenfarbe sich mit der Hose beißt - egal. Dafür hat sie halt keine Zeit :-D
 
Charmanter Heiratsschwindler?
Dieser Punkt ist mit dem vorherigen verbunden.
Im Kindergarten hattest du mal Paulina eine volle Ladung Sand ins Gesicht geworfen. Deinem Erzieher hast du daraufhin erklärt, du würdest alle Mädchen hassen. Aber das, nee, das glaube ich nicht. Mir hast du nämlich gesagt, "Ich hab des gar net Ernschd gemeint."
Schon als dreijähriger Knirps hast du meiner Freundin mit den Worten "Hast'en schönes Kleid an!" Komplimente gemacht. Oder noch früher, zwei Jahre warst du, wir waren bei Freunden zu Besuch, hast an meiner Seite geklebt und wolltest mit niemanden zu tun haben. Doch da kam Lisa und weg warst du! Dass sie mindestens vierzehn Jahre älter war als du hat dich nicht gestört, denn sie war ausgesprochen hübsch.
Die Krönung vor einem halben Jahr. Du kamst heim und hast leise verkündet: "Ich hab mich in die Mali verliebt! Weißt du, die ist immer so schön angezogen. Die ist ganz anders als die Nathalie. Die hat immer so doofe Kleider an, die passen überhaupt nicht zusammen." Boing!

Sozialarbeiter / Seelsorger / Journalist / Feuerwehrmann?
Last but not least: Dich interessiert das aktuelle Weltgeschehen und unsere Geschichte brennend. Die Logo-Nachrichten für Kinder gehören zum täglichen Pflichtprogramm. So oft fragst du, was in der Zeitung steht, wenn dir etwas auffällt.
Und das hast du total Ernst gemeint, du sagtest, du willst allen Menschen helfen. Woraufhin ich dir das Versprechen abgenommen habe, kein Soldat zu werden.
 
 
Mein lieber M, das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen ist und bleibt spannend. Nutze deine guten Gaben und vergiss eines nicht: Ganz gleich welchen Weg du einschlägst, wir sind immer für dich da!
 
Liebe Grüße!
 
 
 
Notizen
Post ausdrucken und für spätere Verwendung in Ordner "Feierlichkeiten" ablegen.
Vermerk "18. Geburtstag", "Runde Geburtstage", "Hochzeit" oder so.

Mittwoch, 7. November 2012

Überraschung!

Hey Ihr zwei,

unsere vier Hasenkinder, John, Paul, Georg und Ringo, haben sich prächtig entwickelt! Eigentlich sind es ja Kaninchen, riesige Kaninchen. Wir nennen sie aber immer noch "unsere Hasenkinder".




Prächtig entwickelte sich auch unsere Hasenmama ;-)




Denn rund fünf Wochen später hat sie sich nochmal ein Nestchen gebaut und diese Süßen waren geboren. So schauen sie aus, im Alter von genau 12 Tagen.




Morgens um 8 Uhr war noch nichts zu sehen, aber gegen 11 Uhr waren sie geboren. Fassungslos habe ich versucht zu zählen, wieviele es denn sind. Meine erste Zählung waren sechs Babys.




Gegen 13 Uhr hab ich wieder nach der Mama und den Kleinen geschaut. Wollte nachsehen, ob alle überlebt haben. Zudem dachte ich, zwei weiße Hasenbabys gefunden zu haben, und später war es nur noch eins.

Vorsichtig wagte ich es, das Nest zu öffnen. Das Ergebnis: Sieben Babys, zwei weiße und fünf schwarze. Kam mir schon wie Rübezahl vor ;-)

Abends um 19.15 Uhr das amtliche Endergebnis.

zwei weiße + drei schwarze + fünf graue Hasenbabys 
=

10
- in Worten: zehn -

Euer Papa und ich haben an dem Abend noch viel gelacht und uns bei einem Glas Rotwein über unsere fruchtbare Hasenfamilie gefreut.

Ganz liebe Grüße!


Notizen:
  • Kaninchenpaare schon im zarten Alter von drei Monaten, besser noch früher, in separate Boxen setzen, falls kein Nachwuchs gewünscht ist. Niemals und bloß nicht dem Schwager (= Kaninchenzüchter) glauben, wenn er behauptet: "Ach, vor acht Monaten passiert da eh nix!"
  • Falls doch Nachwuchs geplant ist: Der Hasenpapa muss sofort nach der Niederkunft der Hasenmama umziehen. GEFAHR IN VERZUG! Details siehe oben.
  • Wiedervorlage 16. August 2013, bevor die Wollbine nach Köln zum Ravelry-Treffen fährt. Sonst droht Wiederholung der Ereignisse am Ravelry-Wochenende im September 2012!

Freitag, 26. Oktober 2012

Der Antistricker

Szenen einer Ehe.


Szene 1
Irgendwo mitten im Pfälzer Wald, in einem kleinen Häuschen.
Dienstag, 14. Februar 2012.
Valentinstag.


Sie: "Du schenkst mir etwas? Heute am Valentinstag?"

Er: "Jo."

Sie: "Du verschenkst doch aber sonst
nie etwas an diesen Gedenktagen!"

Er: "Ich wollte mal eine Ausnahme machen."

Sie: "Für dich habe ich jetzt aber nix."
Sie packt ihr Geschenk aus.
"Ein Buch ... über Häkelmützen?"

Er: "Du hast doch gesagt, dass Mützenstricken
nicht so dein Ding ist. Dachte, du könntest
es ja mal mit Häkeln probieren."
Er grinst breit.

Sie: "Seit wann hörst du mir zu, geschweige, merkst dir
etwas, wenn ich über's Stricken erzähle?"
Sie kann es immer noch nicht glauben und setzt sich
auf den nächstbesten Stuhl.
Sie denkt: "Du kennst den Unterschied zwischen Häkeln
und Stricken?" sagt aber lieber nichts und fängt an, das
Buch durchzublättern.

Er holt sich eine Tasse Kaffee. Bringt ihr sogar eine mit.

Er: "Kannst mir ja mal eine häkeln."

Sie blickt auf. "Echt?"

Er: "Jo."

Sie: "Du magst doch aber keine selbstgestrickten
Kleidungsstücke."
Sie erinnert sich messerscharf an Monsterdiskussionen
über dringendnotwendige Wolleinkäufe.

Er: "Naja, die Pullunder der Kinder sind ja ganz hübsch."

So langsam freut sie sich ganz arg
und bedankt sich stürmisch.



Szene 2
Irgendwo mitten im Pfälzer Wald, in einem kleinen Häuschen.
Goldene Herbsttage im Oktober 2012


Er: "Ich brauche eine neue Mütze.
Die eine ist total ausgeleiert, die andere total verwaschen."

Sie lacht: "Soll ich dir eine stricken?"

Er brummelt etwas, dass sich wie "Ja." anhört.

Sie: "Willst du die Mütze mit Aufschlag oder einfach glatt
am Kopf anliegend."

Er: "So wie die alte war."

Sie denkt: "Super. Die eine hatte einen Aufschlag und
die andere war einfach glatt am Kopf anliegend."

Sie: "Ich könnte dir auch eine häkeln. Erinnerst du dich
noch an das Buch, das du mir geschenkt hast? Der Stil
der Mützen hat dir doch gefallen."

Er: "Ich muss sie mir erst anschauen."

Sie: "Welche Farbe möchtest du denn?"

Er: "Was dunkles. Nimm einfach
von der Wolle, die du da hast."

Sie durchwühlt in Gedanken ihren Wollkorb und 
stellt fest, dass sie wie so oft nichts passendes da hat.
Alles schon verplant oder ungeeignet.

Sie holt ihr Valentinsgeschenk aus dem Regal, entscheidet
sich für eine Mütze, schaut sich die empfohlenen Garne an,
merkt sich die benötigte Menge, sucht Alternativen,
vergleicht Preise, prüft Farben, misst seinen Kopfumfang,
schaut wo ihre 6-mm-Häkelnadel ist und verlässt am
nächsten Tag den Pfälzer Wald, fährt über die Grenze ins
Weingebiet, in die Stadt, ins nächste Wollgeschäft, wird
sofort fündig und fährt fröhlich wieder nach Hause.



Szene 3
Irgendwo mitten im Pfälzer Wald, in einem kleinen Häuschen.
Immer noch goldene aber mittlerweile kalte, neblige Herbsttage im Oktober 2012.


Sie: "Die Mütze war schnell fertig. Nur noch schön
verpacken und warten bis er heimkommt ..."

Etwas später.

Er: "Für wen ist das Geschenk?"

Sie: "Für dich."

Er reisst das Geschenkpapier auf.
"Hmm, etwas für kalte Tage?"
Er lacht: "Wow - 'ne echte Boshi - für mich?
Hey, die passt - steht sie mir? "
Fragend schaut er seine Tochter an.
"Die steht dir wirklich gut, Papa!"
Er geht an den Spiegel und sagt:
"Da brauche ich jetzt aber noch eine,
so zum Wechseln und so."

Sie schmunzelt und denkt an die zwei Knäuel,
die sie sicherheitshalber noch zusätzlich gekauft hat ...











Notizen:
Anleitung "Beppu"
aus Myboshi Mützenmacher - Häkelmützen in deinem Style von Thomas Jaenisch und Felix Roland
Garn: Soft Wool von Wolle Rödel (55% Schuwolle, 30% Polyacryl, 15% Alpaka), LL: 55 m / 50 g
Verbrauch: 100 g in anthrazit und 50 g in beige
Häkelnadel: 6,0 mm (empfohlene Nadelstärke 7-8)

Freitag, 5. Oktober 2012

Eine Aufmunterung

... besonders für dich, Tanja ;-)




Ganz liebe Grüße!


Quelle: Mir unbekannt; per Mail von O. Karl (wahrscheinlich irgendwo auf youtube gefunden)

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Hasenkinder

Meine Lieben,

ihr konntet es kaum fassen und ward hin und weg von unserem Nachwuchs :-D


Vor 14 Tagen im Nest ...
 

... und heute: zwei sind bei der Mama ...
 

... während die anderen beiden schon neugierig das Futter beschnüffeln.


Ganz liebe Grüße!

Montag, 1. Oktober 2012

Sam

Hey, Ihr zwei!

Von meinem Kater Sam habe ich euch schon oft erzählt. Mein Sam war fast so frech wie dieser hier, das könnt ihr mir ruhig glauben ;-)




Ganz liebe Grüße!


Quelle: Simon's Cat

Freitag, 24. August 2012

Under The Boardwalk

Der Song ist im Original von den Drifters, aber die Version von den Rolling Stones hat Euer "Rock"opa immer wieder gespielt und es ist bis heute eines meiner liebsten Lieder :-)

"Oh when the sun beats down and brings the tar up on the roof 
and your shoes get so hot you wish your tired feet was fire-proof 
under the boardwalk down by the sea 
on a blanket with my baby is where I'll be
Under the boardwalk – out of the sun 
under the boardwalk – man I will be having some fun 
under the boardwalk – people walking above 
under the boardwalk – we'll be falling in love 
under the boardwalk boardwalk
From the park you hear the happy sound of the carussel 
and you can almost taste the hot-dogs and french fries they sell 
under the boardwalk down by the sea yea 
on a blanket with my baby is where I'll be
Under the boardwalk – out of the sun 
under the boardwalk – man I will be having some fun 
under the boardwalk – people walking above 
under the boardwalk – we'll be falling in love 
under the boardwalk boardwalk
Oh under the boardwalk down by the sea yea 
on a blanket with my baby is where I'll be
Under the boardwalk – out of the sun 
under the boardwalk – man I will be having some fun 
under the boardwalk – people walking above 
under the boardwalk – we'll be falling in love 
under the boardwalk boardwalk"


Und an eine Strandpromenade habe ich gedacht als ich meinen Pulli strickte. Sommerlich weiß, dunkles Marineblau an den Bündchen. Das Zopfband soll an Wellen und Wasserkringel, an Spuren im Sandstrand erinnern. Ein bißchen "Vintage" sollte es sein, schlicht, schöne weite Leinenhosen dazu, nun ja ...

... Euer Papa findet ihn "oldbaken", also altbacken. Ok.

... im Stricktreff: Eine hat nur die Nase gerümpft und gemeint, Euer Papa würde richtig liegen, aber der Pulli stehe mir. Hä??? Die andere war diplomatischer und sagte, es sei eben nicht ihr Stil. Ok. Aber eine war doch dabei, die den Pullover schön findet und hat sich sogar die Konstruktion genauer angeschaut. Wenigstens eine ;-)

... Du, liebe H, findest ihn schön. Dir, lieber M, ist er nicht grün genug :-D

... mir gefällt er, ich fühle mich wohl darin :-)

Auf der Schneiderpuppe wirken die Pullis, Westen & Co. wesentlich besser als so langweilig auf dem Boden liegend. Egal, ob langweilig, "oldbaken" oder was noch, hier ist er:








Vielleicht stricke ich ihn nochmal - mit einem anderen Garn, mit einem Standardschnitt statt RVO, ich weiß es noch nicht genau - aber "oldbaken" wird er wohl bleiben ;-p




 Ganz liebe Grüße!



Notizen:
Cotton Plus von Wolle Rödel (60% Baumwolle, 40% Polyacryl)
Verbrauch: 400 g in weiß, 50 g in marine
LL: 135 m / 50 g
empfohlene Nadelstärke: 4,5 - 5,5 mm
verwendete Nadelstärke: 4 mm - wobei 3,5 mm noch besser gewesen wäre!

Dienstag, 14. August 2012

Drei Seiten

... hat sie, deine Schultüte.

Den Tag hast du heute prima gemeistert, meine H. Anstrengend war er, aber schön. Das wird schon, da bin ich mir sicher!

Nachdem ich dich überredet hatte, deine Schultüte nicht mit ins Bett zunehmen, hat sie den gestrigen Tag ganz gut überstanden. Das Gras ist zwar etwas welk geworden, aber so kann sie noch mit auf's offizielle Schulfoto.


   


Dein Bruder will übrigens eine Pinguin-Schultüte. Hmmpf, auch gebastelt ... naja, so schlimm war's letztendlich nicht. Das Ausschneiden war eigentlich recht entspannend, und welchen Klebstoff ich nehme, weiß ich ja nun auch ;-)

Ganz liebe Grüße!

Montag, 13. August 2012

Zeit für Schule

Meine liebe H,

morgen ist es soweit, du darfst in die Schule gehen. So schön, dass du dich darauf freust. Du bist schon ganz aufgeregt, aber auch nervös und du sagst, du hättest manchmal sogar ein bißchen Angst. Lass dir sagen, dass das alles ganz normal ist. Immerhin weißt du ja nicht, wie das so ist, jeden Tag im Klassensaal zu sitzen. Kennst deine Lehrerin nicht, lernst neue Kinder kennen. So viel Neues, so viele Eindrücke, so viele Dinge, die erst verstanden werden wollen.

Weißt du was? Mir geht es genau so wie dir! Zudem werde ich ein bißchen wehmütig: Nicht ganz sechs Jahre ist es her, seit ich dich das erste Mal in den Armen hielt. Du mit deinem dunklen, rot-braunen Wuschelkopf. Konnte dich kaum berühren, so sehr hat meine Hand gezittert, so aufgewühlt war ich. Das lag bestimmt nicht nur an der PDA ;-) Und morgen gehst du nun in die Schule!

Ich denke auch an meine Grundschulzeit, an den ersten Schultag. Jeder hatte seine Mutter dabei, nur ich meinen Vater. Er war der Hahn im Korb mit seiner niegelnagelneuen Polaroid-Kamera ;-) Meine wunderbare Schultüte war metallic-grün und wenn ich's richtig in Erinnerung habe, war eine gelbe Ente drauf. Selbstgebastelt war die Schultüte damals nicht.

Sprüche aus meinem Poesie-Album kommen mir in den Sinn - viele nette Einträge, aber am besten habe ich mir diese gemerkt. Ein Mädel aus dem Nachbarort schrieb mir zum Beispiel: "Vor neun Jahren kamst du auf die Welt, kamst geschwommen wie ein Hecht, hattest Beinchen wie ein Specht, machtest deine Windeln voll, warst so munter und so toll. Ich liebe dich du schönes Wesen, wie'nen alten Kuhstallbesen." Sehr freundlich ;-)
Oder der war noch goldiger: "Ich hab im Traum dein Bild gesehen, da blib vor Schreck der Wecker stehen." Das 'e' in 'blieb' hatte meine Schulfreundin vergessen.
Vermute mal, die zwei haben damals schon meinen Sinn für Humor erkannt :-)

Deine Schultüte war nicht so schnell fertiggestellt. Ich mag Papier in allen Variationen, aber ich bastele eigentlich nicht damit. Lieber schreibe ich.
Nun hast du dir eine blaue Schultüte mit Hunden gewünscht. Habe daraufhin sämtliche mir bekannten realen  Bastelläden abgesucht, alle Bastelhefte durchgeblättert, die richtige Vorlage aber nicht gefunden. Die Hobby-Bastler im Umkreis hatten keine Idee. Im Kindergarten gab es ein Heft mit einer Hundemotiv-Schultütenvorlage, die aber plötzlich verschwunden ist. Naja, schön war die eh nicht. Selbst Dr. Google hatte keine Lösung. Also werden nochmal alle virtuellen Bastelläden durchwühlt. Dann endlich, bei Junghans-Wolle bin ich fündig geworden: Ein Hunde-Mobile, dass ich etwas zweckentfremdet habe.

Der Entwurf. In etwa so sollte sie aussehen.



Der Rohling mit 'Wolken' und 'Himmel'.



Die Teile des Hunde-Mobiles.

  



Eine Auswahl Schmückendes.




Die fertige Schultüte gibt es dann morgen ... :-)


Ganz liebe Grüße!

Dienstag, 31. Juli 2012

Sammlerstücke

Hey, ihr zwei!

Einige sammeln Pins aus aller Welt, die sie Reihe um Reihe an ein mit Stoff überzogenes Brett geheftet haben. Andere kaufen sich Modellautos, -lkws, -baustellenfahrzeuge oder den kompletten Bundeswehrfuhrpark und stellen die guten Stücke in Vitrinen aus. Dann gibt es noch die, die ihre Wohnung mit Bullis in allen Variationen schmücken. Oder die Katzen- / Hunde- / Pferde- / Hasen- / Giraffen- / Elefanten- / Löwen- / Tiger- und  Rehlein-Freunde, die liebevoll jeden Tag die Porzellan-Figürchen abstauben, die im und auf dem Wohnzimmerschrank wohnen. Die einen sammeln Kuckucksuhren, die anderen Schuhe. Du, M, sammelst Traktoren, Feuerwehrautos und alles was grün ist, und du, H, Papier und Stifte - das hast du bestimmt von mir :-)

Früher hatte ich eine Sammlung von Katzen- und Elefanten-Figuren, die aber bei jedem Umzug irgendwie geschrumpft ist. Hmmm, da sind doch noch ein paar Kartons im Keller ... ? Ja, und dann gibt es noch meine Bücher, für die ich gerne anbauen würde. Oder wenigstens für meine wolligen Schätze, die nehmen doch nicht so viel Raum ein. Immerhin lagern sie meist nur eine kurze Weile, bevor sie verstrickt werden.

Auf alle Fälle sammele ich ab sofort Taschen. Selbstgestrickte.






Das sind übrigens keine Blümchen, die auf der Taschenvorderseite zusehen sind. Das soll fiddlehead fern, frei übersetzt "Geigenkopf Farn", sein. Die jungen Triebe des Farns drehen sich wie die Schnecke einer Violine. Kannte ich vorher nicht, aber Dr. Google wusste Bescheid: Der Link zeigt, wie sie in natura aussehen. 




Fehlt eigentlich nur noch das Futter für die Tasche, damit sie sich mit Inhalt nicht so stark in die Länge zieht. Aber das Geburtstagkind, das die Tasche am frühen (!) Samstagmorgen von mir geschenkt bekommt, kann ja sehr gut nähen ... ;-)




Ganz liebe Grüße!


Notizen:
Anleitung "fiddle fern" aus dem Buch "knitting block by block" von Nicky Epstein
Garn für die Tasche: Soft Merino von Wolle-Rödel,
LL 100 m / 50 g, empfohlene Nadelstärke 4 - 5 mm, Farbe 318 (beere)
Verbrauch: 4 Knäuel, zweifädig verstrickt mit Nadelstärke 7 mm
Garn für den Fiddlehead Farn: Reste von Lang Yarns Baby-Cotton und
Regia Extra Twist Merino Color, Farbe 9325 (esprit spray)
Maße: ca. 31 x 29 cm

Samstag, 21. Juli 2012

Learning by doing

Meine liebe H, mein lieber M,

ich habe das jetzt mal ausprobiert. Das mit dem Schreiben von Anleitungen. Habe mit dem einfachsten angefangen, um zu sehen, wie das ganze überhaupt funktioniert.

Zunächst dachte ich, so eine simple Pipifax-Socke, kannste gar nicht bei Ravelry anlegen. Die Stricker auf der ganzen Welten lachen dich aus. Aber es ist ja nur ein Anfang, keine neue Erfindung, ich bin noch am üben, will lernen, und die anderen Sachen sind doch etwas aufwändiger, meine ich jedenfalls ;-)

"Just for fun" habe ich mir dann gesagt. Und in erster Linie nur für mich, der nächste Schritt in meiner Laufbahn als Strickerin. Deshalb als Projektbuch, eine Strickothek, eine Sammlung meiner Strick- (vielleicht auch Häkel-) projekte.

Mulinello di Fiori heißen die Socken, Blütenwirbel. Nicht wegen dem Muster, sondern wegen den Farben, die in den Socken "wirbeln". Für diese Art Sockenwolle ist die Beschreibung auch gedacht, je bunter und vielfältiger desto besser.

So vielfältig wie die Farben mit denen ich spiele, so vielfältig wie die Strickstücke an denen ich arbeite.

Ganz liebe Grüße!

Donnerstag, 12. Juli 2012

Steine

"Under The Boardwalk" - die Version von den Rolling Stones - mit dem Lied fing bei mir alles an :-)




Happy Birthday!

Dienstag, 3. Juli 2012

Wäschekeenich

Hallo, meine zwei Lieben!

Erinnert ihr euch noch, damals vor gaaanz langer Zeit, damals als ihr noch klein ward? Heute seid ihr ja beide schon groß. Sagt ihr jedenfalls immer :-)

Damals als du, liebe H, im Kindergarten von deiner Erzieherin gefragt wurdest, was eure Eltern denn alles ganz toll machen können. Und was hast du gesagt? Mama kann doll stricken!? Oder schön malen!? Oder super Pfannkuchen backen!? Nö, hast du nicht. "Mama kann ganz toll Wäsche waschen." Interessant.

Jahre später - ok, es sind etwa zwei - kommst du, lieber M: "Mama, du bist der König der Wäsche, gell? Des kannscht du oarisch guud." Faszinierend.

Dabei sind aus den Bergen kleine Hügel geworden. Selbst die Bügelwäsche hat sich auf einen Korb reduziert. Und dennoch bin ich der Wäschekeenich! Vielleicht ist dies meine wahre Bestimmung und ich sollte mich beruflich umorientieren. Oder einfach nur meinen Ravelry-Namen ändern ... Wäschekeenich formerly known as Wollbine11 ... Ich werde mal drüber nachdenken  :-)

Ganz liebe Grüße!

Dienstag, 12. Juni 2012

Vom Amethysten zur Alraune

Nun ist mir der Pulli doch zu scheckig :-( Habe es doch geahnt, dass ich meine Farbverrücktheit nicht an einem Pullover ausprobieren sollte. Wenigstens sitzt er gut, die dreiviertel-langen Ärmel mag ich sowieso, die Farben an sich gefallen mir. Aber dennoch ...

Was meint Ihr, H & M? Nimmt Ihr mich so mit, gut, bezahle Euch auch ein Eis. Oder reicht es nur für den Waldspaziergang? Wir machen dass dann wie der Mann, den wir in Wangen/Allgäu gesehen haben, der von Kopf bis Fuss gold angemalt war und sich nur bewegt hat, wenn man ihm ein paar Münzen in seine Mütze auf dem Boden geworfen hat. Setze mich dann ganz ruhig hin und wenn ein Touri, vollbepackt mit Einkaufstüten voller Schuhe, vorbeiläuft, steh ich ganz plötzlich auf und ... ja, ja, dass gefällt Euch :-))


 


Den Halsausschnitt wollte ich nicht so tief wie in der Anleitung beschrieben haben. So sollte er allerdings auch nicht werden, da habe ich wohl nicht aufgepasst. Das Spitzenmuster zum Abschluss des Ausschnitts habe ich dann sein lassen.


 


Die Bündchen an Vorder- und Rückenteil sind mit zwei Fäden vom Garn an das Spitzenmuster genäht, damit es nicht ständig hochklappt. An den Ärmelbündchen wäre dies nicht notwendig gewesen, habe den Bund aber sicherheitshalber befestigt.


  




Die Ärmel sind heller und oliv-farbender geworden als Vorder-und Rückenteil.

  




 




Ganz liebe Grüße!


Notizen:
Tausendschön "Die Dicken", Hauptfarbe: Algarve, Spitzenmuster in Oliv
75% Schurwolle Superwash, 25% Polyamid
LL: 390 m / 150 g
Nadelstärke 4
Verbrauch: ca. 350 g in Algarve, ca. 50 g in Oliv
Gesamtlänge: 66 cm

Samstag, 9. Juni 2012

Die Kanada-Socken

Gegen Ende meiner Sturm- und Drang-Zeit wollte ich auswandern. Und zwar nach Kanada, direkt ins Okanagan Valley von British Columbia. Dort ist es noch schöner als in der Pfalz. Es gibt sogar Wingerte - das glaubt Ihr nicht, H & M? Hier habe ich Fotos gegoogelt: okanagan valley bc.
Habe nämlich keine Digital-Fotos, die ich hier hochladen könnte. Nur ganz "altmodische" Bilder auf Papier. Diese zeige ich Euch auch noch ... oder vielleicht doch nicht. Meine damalige Frisur war nämlich noch altmodischer als die Fotografie-Technik ... ;-D

Nun, ausgewandert sind wir dann doch nicht, Mrs Shoe und ich. Warum nicht, erzähle ich Euch ein andermal ... Nein, es war nicht wegen meiner Frisur, die Kanadier haben mich ja einreisen lassen ... 

Die Kanada-Socken sind auf alle Fälle für Mrs Shoe. Gestern hat sie sie für gut befunden und mitgenommen.


  


   


 




Ganz liebe Grüße!


Notizen:
Verena Stricken Spezial - In 80 Socken um die Welt, Teil 2
Sport- und Strumpfwolle Color 4-fach, Farbe messing-blau
75 % Schurwolle superwash, 25 % Polyamid
LL: 200 m / 50 g
Nadelstärke 2,25
Verbrauch ca. 100g